Jakob Ternay, Die Söhne des Windes

 

Einer besonderen Thematik hat sich Jakob Ternay gewidmet: Er geht der Frage nach, woher die Zigeuner kommen, wie sie sind, wie sie dargestellt werden, warum sie uns so fremd sind. Durch seine persönlichen Begegnungen und Gespräche mit den Söhnen des Windes und anhand historischer Aufzeichnungen zeigt er sachlich und informativ auf, welche Vorurteile diesen Menschen seit jeher entgegengebracht werden und warum es nie wirklich gelang, diese uns so rätselhafte Völkergruppe seßhaft zu machen. Ihre Lieder, deren Texte er teilweise übersetzt hat, drücken oft das Leid und das Unrecht aus, das diese Menschen, am Rande der Gesellschaft lebend, zu ertragen hatten. Eine sehr interessante Arbeit, die den Leser zunehmend einnimmt und die auch dazu beitragen sollte, den Zigeunern mehr Verständnis und Toleranz entgegenzubringen.

Über den Autor
Jakob Ternay, geboren 1936, lebt in Pirna (Elbe) und arbeitete dort bis zu seiner Pensionierung als Lehrer. Literarisch tätig ist er seit etwa 1964. Bisher publizierte er in Zeitungen, Zeitschriften und beteiligte sich an drei Anthologien. 1999 erschienen seine ersten zwei Bücher ("Gedankenschnipsel", Aphorismen und "Die Söhne des Windes", Zigeuner). Der Autor wurde mit dem Kulturpreis der Stadt Pirna ausgezeichnet.

80 S. SC

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