Mechthild Winkler, Mutters Vermächtnis

Über 100 Jahre zurückreichende Dokumente aus dem Nachlass ihrer Mutter über das Schicksal der in der Türkei verfolgten christlichen Armenier bewegen Hannah Randau zu Besuchen bei den Nachkommen im Libanon und in Armenien. Hier gewinnt sie Freunde, die sie zum Nachdenken über ihren Glauben anregen. Bei einer Reise nach Syrien erlebt sie die sich heute ausbreitende Christenfeindlichkeit hautnah. 

 

Mechthild Winkler, Jahrgang 1926, war als Pfarrerin zunächst im Schuldienst und dann in der Altenheimseelsorge tätig. Sie und ihr Mann, ebenfalls Pfarrer, haben drei Adoptivkinder aufgezogen.

 

978-3-86369-196-7

public book media verlag

 

 

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Molinari Heidy, Der Goldschmied und die Schneiderin

Lebensgeschichten


Während ich auf mein Elternhaus  zugehe, halte ich den Hausschlüssel  in der Hand. Erneut schaue ich ihn an,  fahre mit den Fingern über die Patina – da kommt er mir  plötzlich sehr kostbar  vor, wie eine wertvolle Antiquität: ein  Schlüssel zu tausend Geschichten.                          


Das knarrende Geräusch der alten  Kellertreppe und der Geruch von  Kohlenstaub erinnert die Autorin  an das tägliche Schleppen des Brennmaterials während der kalten Wintermonate.

Beim Gang durch den Hof sieht sie das  Bild  ihres Vaters, der im Frühling die  Rahmen der Vorfenster streicht, die er  im Herbst beim ersten Kälteeinbruch wieder einhängt. Und beim Anblick  der kupfernen Schwingmaschine im  Waschhaus  erinnert sie sich an den  frischen Duft der Wäsche, die ihre Mutter in grossen Weidekörben zum  Trocknen auf den Estrich trägt. Ein alter Koffer, gefüllt mit Büchern  und  Fotoalben, weckt ihr Interesse.  Sie greift nach  dem Album mit der Aufschrift: UNSER KIND. Wie beim Öffnen einer Landkarte  breiten sich vor ihren Augen die Jahre  ihrer Kinder- und Jugendzeit aus.


In Basel wird ein hundertjähriges Haus zum Kauf angeboten. Ein Goldschmied und eine Schneiderin hatten es einst erworben,  drei Generationen haben darin gelebt. 

Bei der Räumung – zwischen Keller und Estrich – treten aus jedem Winkel Bilder aus der Vergangenheit hervor: Vom treuen Goldschmied, der während über fünfzig Jahren an der selben Werkbank sass. Von der tüchtigen Schneiderin, die im Haus das Zepter führte und als einzige einen Kühlschrank und ein Telefon besass. Von endlosen Anproben, einer geheimnisvollen Mansarde, den Gefahren und Träumen eines Teenagers bei der Suche nach Unabhängigkeit.

Und immer wieder Bilder der grossen Familie, die mit einer Schar Enkelkinder Feste feiert – zuletzt den Abschied von der Lenzgasse.


IL-Verlag 2015

Hardcover mit Umschlag 200 S.

ISBN: 978-3-906240-22-0

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