Simone Schönfuss, Laut und deutlich

Autobiographie

 

In einem beschaulichen Städtchen im Schwarzwald wächst die 1962 geborene Simone Schönfuß behütet auf. Doch die Liebe verschlägt das „Landei“ nach Berlin – eine Stadt, im damals noch geteilten Deutschland auf die junge Frau wie ein Schock wirkt. Sie erfährt Berlin als Großstadt: Die erste Wohnung ist ein heruntergekommenes Loch und Simone Schönfuss wird von Heimweh geplagt. Aber sie ist hart im Neh-men und springt von einem Job zum anderen. Dabei lernt sie bald auch die Vorzüge einer Großstadt kennen und beginnt, sich einzuleben. Eines Tages nervt der Job mal wieder und Simone sucht sich etwas Neues. Sie landet als Telefonistin in einem Dominastudio und das ist eine ihr gänzlich unbekannte Welt. Von der Telefonstelle gerät Simone per Zufall auch in die eigentliche Studio-Arbeit hinein, und schon bald wird aus der schüchternen Frau eine selbstbewusste Domina, die an Rollenspielen Gefallen findet. In ihrem Buch „Laut und deutlich“ berichtet Simone Schönfuss von ihrem langen Weg aus dem Schwarzwald bis hin in die diversen Dominastudios, in denen sie ge-arbeitet hat. Es ist ein doppeldeutiger Titel, denn was diese Frau erzählt, berichtet sie durchaus laut und deutlich, aber laut und deutlich müssen auch die Sklaven spre-chen, die sich Lady Schönfuss als Herrin ausgesucht haben. Die Leser begleiten Simone Schönfuss ins Urlaubsparadies Malediven, wo sie ihre Auszeiten nimmt, rasen mit ihr und den Kolleginnen aber auch durch Londons Nachtszene und erfahren von ihrer Leidenschaft für Tattoos. Doch das ist nicht alles – Simone Schönfuss gerät bis an die Grenzen ihres Lebens: Ein Beinahabsturz eines Ferienfliegers ist der Auftakt einer Reihe von Ereignissen, die die Autorin an den Rand des Todes bringen; extremer Schlusspunkt ist ein Suizidversuch. Hier ist die Wende in ihrem Leben, es wartet ein neuer, langer und schwieriger Weg auf die e-nergiegeladene Lady. Heute arbeitet die in Berlin lebende Autorin Simone Schönfuss nicht mehr als Domi-na – sie hat eine neue Lebensrichtung für sich gefunden. Wer die mutige Lady kennt, weiß, dass sie alle ihre Wege immer schwungvoll beschreiten wird und sich nie scheut, die nächste Abzweigung zu nehmen und wieder etwas ganz und gar Neues zu erfahren. Dass die Autorin mit ihrem Thema auf durchaus überregionales Interesse stößt, zeigt das rege Medieninteresse: So haben bereits verschiedene Sender – zum Teil für Talk-shows – ihr Interesse bekundet. Auch ein Filmprojekt ist angedacht. Laut und deutlich ist mehr als eine Autobiographie. Es ist ein Appell für mehr Tole-ranz, für das Leben und Leben lassen, für die Akzeptanz des Anders-seins. Natürlich berichtet Simone Schönfuss vollkommen offen über ihren Berufsalltag, und das ist nichts für zartbesaitete Menschen mit schwachen Nerven - aber es zeigt die Realität und ist zugleich ein mutiges Bekenntnis. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext
Laut und deutlich spricht Simone Schönfuss über jenen spektakulären Abschnitt ihres Lebens, der mit ihrem Umzug vom tiefsten Schwarzwald in die Großstadt Berlin seinen Anfang nahm, und sie als Domina in die Gefilde des sexuellen Dienstleistungsgewerbes führte.

Frei von jeglicher zweideutigen Anzüglichkeit führt sie die Leser in die Welt ihres Dominastudios, berichtet Schockierendes wie die Überdosis einer jungen Kollegin oder die bestialische Enthauptung eines jungen Mädchens durch einen der Gäste, erzählt im amüsanten Plauderton über die extraordinären Gelüste einzelner Gäste. Etwa über den Herrn und Gastgeber, welcher angelegentlich eines "Hausbesuches", bis auf zwei Pfauenfedern zwischen den Pobacken nackt, zu Musik aus dem 17. Jahrhundert tanzt...

 

303 S. SC

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