Anatoli Kim, Moskauer gotische Erzählungen

Aus dem Russischen von Thomas Reschke.
Herausgegeben von Siegfried Heinrichs.

Berlin: Oberbaum Verlag 1992.
82 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag.

Kim stellt seine Figuren in einen alles überspannenden, von der Zeit unabhängigen Zusammenhang, in dem jeder nicht die Welt, nur sich selbst verändern kann, wo Gut und Böse jeweils ihren Platz haben, wie Gegensätze überhaupt ein Ganzes bilden, wo Rache und Leidenschaft aber sinnlos sind, da sie den Blick auf grössere Wahrheiten und weitere Räume verstellen und somit die Erfüllung des Menschseins verhindern. Auf diese Weise gelingt es Kims Erzählungen, eine Brücke über Tod und Vergänglichkeit zu schlagen.

Anatoli Kim,
geboren 1939 in Kasachstan. Rückkehr mit den koreanischen Eltern 1948 nach Sachalin. In den 50er Jahren Studium an einer Kunsthochschule in Moskau. Ende der 50er Jahre Wehrdienst im Rostower Gebiet, nach dieser Zeit erste Schreibversuche. Rückkehr nach Moskau: Arbeit als Bauarbeiter: Heirat, Geburt zweier Töchter. 1971 Abschluss des Studiums am Moskauer Gorki-Literaturinstitut: zahlreiche Publikationen seit 1973 (auch in deutscher Übersetzung

 


19,2 x 12 x 1,6 cm

82 Seiten

 

978-3926409874

Oberbaum Verlag

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