Freie Bürger?

Mit Mitte 50 ist die Vergangenheit eines Menschen bereits grösser als seine Zukunft. Da darf jemand auch von Erfahrungen und eben der Vergangenheit sprechen. Es war nicht immer alles golden "früher". Alles hatte seine Schattenseiten, überall gab es Ungerechtigkeiten. Die Arbeitszeiten waren länger, die Schule strenger (nicht anforderungsreicher, aber die Lehrer herrischer).

Trotzdem ich fühlte mich freier. Wir konnten noch ziemlich viel tun und lassen ohne dass es verboten war. Wir durften noch unser Tun noch selber verantworten und auch entscheiden, was wir verantworten wollten. Was vor einigen Jahren noch Spass oder Freude war ist heute gefährlich und muss reglementiert werden.

Sind die Menschen heute nicht mehr fähig selbst zu entscheiden was für sie gut oder schlecht ist? Sind sie nicht mehr fähig für ihr Leben geradezustehen und es soweit wie möglich so zu leben wie sie möchten und sich dabei wohlfühlen?

Sei es der Motorradhelm, die Gurtentragepflicht, das Rauchverbot u. v. m.

Ersticken wir nicht bald im Gesetzes- bzw. Verbotswald? Wohlverstanden eigentlich sind wir mündige Bürger. Wir dürfen stimmen und wählen - aber sind wir wirklich mündige Bürger? Sind wir frei? Verbauen wir uns nicht laufend die Freiheit?

Vorschlag: Für jedes neue Gesetz muss ein altes abgeschafft werden! Ich fordere eine Limite der Anzahl Gesetze und Verbote!

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